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Wie die Welt in den Kopf kommt

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Literatur zu:      „Ein Modell des Gehirns“

Autor: MMag. Manfred Gotthalmseder               m.gotthalmseder@eduhi.at

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Literaturliste:

Abo-Ticker 1997.10.27 „Pavlovsche Schnecken“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. An Seeschnecken konnte Geoffrey Murphy mittels Elektroden den Lernvorgang von Neuronen beobachten. Wurde der für die Langzeitpotenzierung nötige Calciumfluss chemisch unterbunden, blieb das Lernen aus. 

Abo-Ticker 1999.01.14 „Sehen wie Hören“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Studien an Gehörlosen zeigen, dass diese die höheren Hörareale für die Verarbeitung anderer Informationen nutzen.

Abo-Ticker 1999.03.26 „Der Schalter für das Langzeitgedächtnis“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. In Versuchen an Ratten haben von Christina Alberini von der Brown University in Providence und ihren Kollegen festgestellt, daß im Gehirn ein bestimmtes Protein verändert, das die Kontrolle über mehrere Gene hat. Erst dann bleibt das Erlernte für lange Zeit im Geächtnis gespeichert.

Abo-Ticker 1999.05.07 „Das Auge des Gehirns – Aufmerksamkeit“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Dem Artikel zufolge kann die Wirkung der Top-Down-Signale der Aufmerksamkeit bis hinab auf das Primäre Sehzentrum nachgewiesen werden.

Abo-Ticker 1999.06.16 „Wieder was gelernt“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts konnten ein Schlüsselmolekyl ausfindig machen, mit dem sie die Langzeitpotenzierung unterdrückten. Überraschender Weise beeinträchtigte dies nicht das Lernvermögen der Ratten. 

Abo-Ticker 1999.09.07 „Das Gedächtnis bei der Arbeit“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. …das heißt, die Erregung wird in den entorhinalen Kortex geleitet und dort nach einem noch unbekannten Prinzip in "merkenswert" und "nicht merkenswert" sortiert. Das als "merkenswert" Eingestufte wird im nächsten Schritt an den Hippocampus weitergeleitet. "Erst wenn diese Strukturen in einem bestimmten Muster erregt werden, wird das Wort irgendwo im Gehirn abgespeichert", sagt Christian Elger von der Bonner Neuroklinik..

Abo-Ticker 1999.10.04 http://www.spektrum.de/ticker/spektrum-ticker.html. „Ein neuronales Netz mit spitzen Ohren.“ „Es wurde ein System entwickelt, das.. ..sogar besser als der Mensch hören kann. Diesen Erfolg erzielten Wissenschafter, indem sie die einzelnen 'Neuronen' des neuronalen Netzes mit variablen Zeittakten arbeiten ließen.“

Abo-Ticker 1999.10.19 „Nachschub für die Großhirnrinde“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Elizabeth Gould und Charles Gross von der Princeton University konnten durch ein spezielles Markierungsverfahren am Affen zeigen, dass sich neue Nervenzellen in der Oberflächenschicht der sogenannten Hirnventrikel bilden und dann zu den verschiedenen Regionen in der Großhirnrinde wandern.

Abo-Ticker 1999.10.21 „Kein Gefühl mehr für Moral“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Die Studie zeigt moralische Defizite bei Stirnhirngeschädigten auf.

Abo-Ticker 1999.11.08 „Neue Zellen für neuen Lebensmut“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Viele Medikamente gegen Depressionen wirken oft erst nach Wochen Barry Jacobs und Casimir Fornal von der Princeton University zeigen, dass diese Substanzen das Wachstum neuer Nervenzellen anregen, und das braucht eben seine Zeit.

Abo-Ticker 1999.11.29 „Gedächtnis-Entstehung erstmals 'fotografiert'“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Dominique Muller u.a. vom Institut für Neuropharmakologie der Universität Genf konnten mit Aufnahmen des elektronenmikroskops zeigen, dass das Langzeitgedächtnis auf der Bildung neuer Synapsen zwischen Nervenzellen beruht, die über den Umweg der Langzeitpotenzierung entstehen. Sie kommen zu dem Schluss, dass jeder der im Gehirn vorhandenen rund 100 Milliarden Neuronen rund 10000 solcher Verbindungsstellen - Synapsen - mit anderen Nervenzellen herstellen kann. Aber nur einige Dutzend dieser Synapsen sind als Langzeit-Gedächtnis-Nervenleitungen ausgebildet.

Abo-Ticker 2000.03.16 „Synchronität erweckt Aufmerksamkeit” http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Wissenschafter vom Krieger Mind-Brain Institute messen Synchronizität bei Konzentrationsaufgaben am Affengehirn.

Abo-Ticker 2000.06.13 „Wie im Kopf zusammenkommt, was zusammen gehört“  http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Synchronisationsforschung am Max-Planck-Institut.

Abo-Ticker 2000.07.20 „Lehrreicher Schlaf“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Wie Axel Cleermann von der Université Libre de Bruxelles vermutet, sorgen diese Wiederholungen von neuronalen Erregungsmustern dafür, dass neue Erlebnisse schließlich dauerhaft gespeichert werden.

Abo-Ticker 2000.08.17 „Auch das Langzeitgedächtnis kann sich irren, denn Erinnerungen machen Verbindungen wieder lernfähig“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Der Neurologe Karim Nader und seine Mitarbeiter vom Center for Neural Science der New York University fanden an Ratten heraus, dass jedes Mal, wenn das Gehirn Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis wieder aufgerufen hat, diese erneut durch die Synthese frischer Proteine konsolidiert werden müssen.

Abo-Ticker 2000.09.27 „Lebendige Erinnerungen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Randy L. Buckner, Mark E. Wheeler und Steven E.Petersen von der Washington University zeigen, dass Erinnerungen und Vorstellungen finden in den selben Gehirnarealen stattfinden, allerdings nur in den oberen Arealen der Wahrnehmungsverarbeitung.

Abo-Ticker 2001.02.26 „Synchrones Feuern für die Aufmerksamkeit“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Studien des National Institute of Mental Health zufolge tritt die spontane Synchronisation der Signale der Sehrinde nur auf, wenn dem Sinneseindruck auch die Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Abo-Ticker 2001.03.19 „Bewusstes Vergessen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Michael Anderson und Collin Green von der University of Oregon zeigen an einem Experiment, dass Erinnerungen                  beeinträchtigt werden, sobald sie absichtlich aus dem Bewusstsein gedrängt werden, und belegen damit die Möglichkeit Freudscher Verdrängung.

Abo-Ticker 2001.03.20 „Der Stoff, aus dem Erinnerungen sind“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Tracey Shors und ihre Kollegen von der Rutgers University in New Jersey zeigen durch Studien, dass neue Erinnerungen neue Nervenzellen verbrauchen.

Abo-Ticker 2001.04.19 „Mathematisch begabte Nervenzellen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Neuronen im Hörsystem der Schleiereule können multiplizieren.

Abo-Ticker 2001.04.24 „Spannung ist gut für die Nerven“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/572955 Spektrum d. W. Meldungen. Über das Weg-findungsvermögen beim Nervenwachstum.

Abo-Ticker 2001.04.30 „Wo die soziale Intelligenz sitzt“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Die Studie zeigt spezifische Aktivitäten im frontalen Cortex, wenn wir uns geistig in die Rolle eines anderen versetzen.

Abo-Ticker 2001.05.23 „Für immer gespeichert“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Nur kurzfristig zu Merkendes lagert das Gehirn im Hippocampus. Wandelt das Gehirn die Information jedoch in etwas Langfristiges um, agiert der Hippocampus mit der Großhirnrinde. Zu diesem Schluss kommen Paul Frankland und seine Kollegen von der University of California in Los Angeles durch gentechnisch veränderte Mäuse, bei denen die Verlagerung ins Langzeitgedächtnis nicht funktioniert.

Abo-Ticker 2001.05.28 „Sehen heißt nicht wahrnehmen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Die beschriebene Studie zeigt, dass die Auflösung der Texturverarbeitung gröber ist, als die der Balkendetektoren.

Abo-Ticker 2001.07.10 „Schlauer als angenommen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Die Sehrinde dient den angeführten Studien zufolge auch als Arbeitsgedächtnis.

Abo-Ticker 2001.07.13 „Kombinierter Scharfblick auf Gehirnfunktionen“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Tübinger Wissenschaftlern gelang eine Kombination zweier Meßtechniken. Nikos Logothetis: Die Elektroden haben eine gute räumliche und zeitliche Auflösung, doch ihre Reichweite ist sehr begrenzt. Hingegen liefert der Magnetresonanztomographie wichtige Informationen in einem viel größeren räumlichen und zeitlichen Maßstab.

Abo-Ticker 2001.07.30 „Erkannt und Erinnert“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Warum sucht man eigentlich jeden Morgen erneut nach dem Hausschlüssel? Und andererseits findet man in einer unbekannten Stadt nach Stunden noch sein Auto auf dem großen Parkplatz wieder. David Melcher von der Rutgers University und seine Kollegen konnten zeigen, wie neue Erinnerungen sich mit alten statistisch vermischen, und welche typischen Alltagssituationen daraus zu erklären sind.

Abo-Ticker 2001.10.30 „Bleibende Eindrücke“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Takeo Watanabe von der University of Boston zeigt, dass auch Eindrücke unterhalb der bewussten Wahrnehmungsschwellen Lernenprozesse  verursachen.

Abo-Ticker 2001.11.09 „Erinnerst Du Dich?“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. An Epilepsiepatienten konnten während der Gehirnoperation in einem Lernexperiment mittels Elektroden im Gehirn folgendes beobachtet werden. Waren rhinaler Cortex und Hippokampus während des Merkvorgangs synchronisiert, so konnte das Wort später erinnert werden. Jürgen Fell und seine Kollegen von der Universität Bonn.

Abo-Ticker 2001.11.30 „Beim Lernen zugeschaut“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/583971 Spektrum d. W. Meldungen. Die Aktivität des Gehirns schwindet mit fortschreitendem Lernprozess. 

Abo-Ticker 2002.01.22 „Einzelneuronen als Wahrnehmungsspeicher“
http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Forschergruppe am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik  konnten an Elektroden-Messungen im Gehirn trainierter Affen zeigen, dass spezialisierte Neuronen auf ganz bestimmte Kathegorien einer Wahrnehmung (z.B. Augenabstand) ansprechen, während sie auf andere nicht reagieren.

Abo-Ticker 2002.01.24 „Die Mathematik der Sinne“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. …Marc Ernst vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik hat jetzt zusammen mit seinem  Kollegen Martin Banks von der University of California herausgefunden, dass unser Gehirn bei der Verrechnung der visuellen und haptischen Sinneseindrücke eindeutig nach statistisch optimalen Maßstäben vorgeht. Mithilfe eines trickreichen Versuchsaufbaus, bei dem die Testobjekte virtuell am Computer erzeugt werden, war es den Forschern möglich, das visuell wahrnehmbare und das zu ertastende Objekt unabhängig voneinander zu manipulieren.

Abo-Ticker 2002.02.28 „Wenn sieben blau ist“http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. Julia Nunn vom Londoner Goldsmiths College stellte u.a. fest, dass das Farbzentrum von Synästhetikern wird aktiv wird, wenn sie ein bestimmtes Wort hören.

Abo-Ticker 2002.03.25 „Gefühlte Schnellschüsse“ http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/ Der Spektrum d. W. Newsletter. William Gehring und Adrian Willoughby von der Michigan University stellten fest, dass der so genannte mediale frontale Cortex (MFC) des Gehirns offenbar zwischen Sieg und Niederlage entscheidet: Innerhalb einer Viertelsekunde nach einer Spielniederlage sendete diese Region stets ein Neurosignal … …Das Gehirn nimmt an, dass sich alles ausgleicht.

Abo-Ticker 2002.05.08 „Es fehlen die Worte.“ www.Wissenschaft-online.de/abo/ticker Spektrum d. W. Meldungen. Die zitierte Studie zeigt, dass frühkindliche Erinnerungen im Kopf sind, es gelingt uns offenbar nur wie schon damals nicht, sie in Worte zu fassen.

Anderson, John R. (1996): Kognitive Psychologie. 2. Auflage. Heidelberg: Spektrum Verlag. Anderson S.311 – 339 Menschen liegen in ihrer Einschätzung von zu Erwartendem weitgehend konform mit der Bayesianischen Statistik. Anderson: http://www.informatik.uni-freiburg.de/~noelle/studium/_Anderson.html

Aplysia (2002) Learning in the Nervous System http://www.cs.stir.ac.uk/courses/31YF/Notes/Notes_PL.html 6.6: Neurons in the Brain of the marine snail Aplysia where stimulated by electrodes. Results: Long-Term-Potentiation (learning) is an associative phenomenon requiring pre and post-synaptic activity.. ..weak stimulus with postsynaptic depolarizing current via an intracellular electrode will produce LTP.

Arnheim, Rudolf (1978): Kunst und Sehen. Leibach: de Gruyter.

Bahill, A. Tercy und Lawrence STARK (1987): Sakkadische Augenbewegungen. In Wahrnehmung und visuelles System. Spektrum der Wissenschaft: Verständliche Forschung. Heidelberg.

Bahill, Terry und Lawrence Stark (1987) „Sakkadische Augenbewegungen“, Artikel aus „Wahrnehmung und visuelles System“, ISBN 3-922508-36-7, SpektrumVerlag – Heidelberg.

Balkenius, Christian (2000) Attention, Habituation and Conditioning: Toward a Computational Model http://cognition.iig.uni-freiburg.de/csq/CSQvol1.html (Lund University, Sweden) pp. 171-204 Is attention a purely perceptual process or is it in any way related to motor control? The aim of this article is to show that attention puts similar demands on a cognitive system as motor control and present evidence supporting the view that similar mechanisms operate in the two processes. A computational model of attention is presented that uses habituation as well as classical and instrumental conditioning to explain a number of attentional processes. Evidence from neurophysi-ology is reviewed that suggest that attention is controlled in a way similar to actions. This view makes it possible to adapt traditional learning theoretical mechanisms to the control of attention. Computer simulations are presented that illustrate the operation of the model.

Balkenius, Christian (2002) (Lund University, Sweden) „Is attention a purely perceptual process or is it in any way related to motor control?” http://cognition.iig.uni-freiburg.de/csq/CSQvol1.html

Ballabene, Alfred (1997): “Bewußtseinszustände“ http://mailbox.univie.ac.at/%7ea8424mae/bewphys.htm  Alfred.Ballabene@univie.ac.at 

Bauer, Heinz (1991) „Wahrscheinlichkeitstheorie“ ISBN 3-11-012191-3, De Gruyter, Berlin - New York.

Berger, Theodore W. (2002) “Machine Demonstrates Superhuman Speech Recognition Abilities” http://www.usc.edu/ext-relations/news_service/releases/stories/36013.html “University of Southern California biomedical engineers have created the world's first machine system that can recognize spoken words better than humans can.. ..Neurons process information structured in time," he explained. "They communicate with one another in a 'language' whereby the 'meaning' imparted to the receiving neuron is coded into the signal's timing. A pair of pulses separated by a certain time interval excites a certain neuron, while a pair of pulses separated by a shorter or longer interval inhibits it... ..The way a computer is clocked, in beats of unvarying duration. But in living cells, the temporal dimension, both in the exciting signal and in the response, is as important as the intensity."… Dies beweist die Effektivität von Zeitcodierung!!!

Birbaumer Niels, Schmidt Robert (1996) „Biologische Psychologie“ ISBN 3-540-59427-2, Springer Verlag.

Bleeck, Stefan (1996) „Psychophysikalische Untersuchung von spektralen und zeitlichen Mechanismen des auditorischen Systems anhand Amplitudenmodulationen“ http://www.tonhoehe.de/ Zur Tonhöhenerkennung bei fehlender Grundfrequenz siehe:  http://www.tonhoehe.de/diplom-node12.html#SECTION00133000000000000000
Zur Zeiteinheit von 0,4ms siehe: http://www.tonhoehe.de/diplom-node15.html#SECTION00150000000000000000

Brandherm, Boris (2000) „Rollup-Verfahren für komplexe dynamische Bayessche Netze“ http://w5.cs.uni-sb.de/~borisbra/publications/Diplom-Brandherm.pdf Dynamische Bayessche Netze sind eine Erweiterung von Bayesschen Netzen und ermöglichen die Modellierung zeitabhängiger Prozesse, indem über die Zeit sogenannte Zeitscheiben (das sind Bayessche Netze, die durch Kanten mit dem alten Netz verbunden werden) an das bestehende Netz angehängt werden können. Dabei wächst das Netz, und.. ..der Arbeitsspeicherbedarf wird immer umfangreicher.

Bremen (19.06.1998): Bericht über die diesjährige Konferenz der Association of Scientific Studies of Consciousness (ASSC) „Ebenso sorgte der dynamische Christof Koch mit seiner jüngsten Entdeckung von optischen Gesichtszellen im präfrontalen Cortex für eine kleine Renaissance der Suche nach der "Großmutterzelle".
http://people.freenet.de/soleil7/ncc.htm

Byrne, John H. (2002) “Reward Learning”­ http://www.uthouston.edu/forMedia/newsreleases/nr2002/byrne.html A successful bite that secures food sends a reward signal to the brain via a nerve in the marine snails esophagus. By wiring an electrode to this nerve, the animal was conditioned without any real food.

Calvin, William H. (1993) "The unitary hypothesis: A common neural circuitry for novel manipulations, language, plan-ahead, and throwing?" http://www.williamcalvin.com/1990s/1993Unitary.htm Calvin verdritt den darwinistischen Ansatz.

Campbell, Fergus W. und Lamberto Maffei (1987) „Kontrast und Raumfrequenz“ Artikel aus „Wahrnehmung und visuelles System“, ISBN 3-922508-36-7, SpektrumVerlag – Heidelberg.

Churchland, S. Patricia (1996): Vernunft braucht Gefühle. In: Die Technik auf dem Weg zur Seele, Hrsg. Christa Maar. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Crick, Francis (1997): Was die Seele wirklich ist; Die naturwissenschaftliche Erforschung des Bewußtseins. ISBN 3-499-60257-0, Hamburg: Rowolt Taschenbuch.

Cross, Charles G.  (2000) "Coding for visual cathegories in the human brain": 
http://www.cns.caltech.edu/~gabriel/academia/media/categories_news_and_views.pdf. ... so wurden zum Beispiel Zellen im Temporallappen gefunden, die spezifisch auf Gesichter ansprechen, die sogenannten “face cells“. 

Crost, Nicolas & Caroline Kornek & Wolfgang Rauch  (2002) Universitätsscript zur Gehirnanatomie. http://wt.fb3.uni-wuppertal.de/fachschaft/psychologie/studi_hilfen/files/ Grundstudium/Physiologische_Psychologie/physio-thompson-das_gehirn-frankfurt-GS-26S..DOC „Der Hippocampus scheint der Ort zu sein, an dem episodische und semantische Erinnerungen ins Gedächtnis übertragen werden, aber sie werden dort nicht gespeichert.“

Damasio, Antonio R. und Hanna Damasio (1993) „Sprache und Gehirn“ Aritkel aus Spektrum der Wissenschaft Spezial: Gehirn und Geist, ISSN 0943-7096, SpektrumVerlag - Heidelberg.

Damasio; Antonio R. (1995): Descartes´ Irrtum. Aus dem Englischen von Hainer Kober. München: Paul List Verlag.

Doerfler Alex (2001) „Die Rolle des unteren Temporallappens bei der Objekterkennung“ http://www-lehre.inf.uos.de/~adoerfle/service/psychologie/Objekterkennung.html#3.3 …Die Signale des ventralen Pfades der Sehinformation gehen von V1 über V2, V3 und V4 bis zu TEO, wo Muster erkannt werden, und von da weiter zu TE, wo Objekterkennung stattfindet. Der dorsale Pfad dient hingegen hauptsächlich der Lokalisierung. Dabei wurde festgestellt.. ..dass tatsächlich komplexe Eigenschaften oder ganze Objekte, wie den Umriß einer Hand, Farbe, Kontrast und Struktur usw. durch die Reaktion einzelner Zellen repräsentiert werden. In TE wirkt sich die Position der Stimuli vor der Retina nicht auf die Reaktion aus

Edelman, Gerald M. (1993): Unser Gehirn ein dynamisches System. Die Theorie des neuronalen Darwinismus und die biologischen Grundlagen der Wahrnehmung. München: Piper.

Edelmann, Shimon (1998) “Representation is Representation of Similarities” “A shape is represented internally by the responses of a small number of tuned modules, each broadly selective for some reference shape, whose similarity to the stimulus it measures.”   edelman@ai.mit.edu Cambridge USA, Center for Biological and Computational Learning, Dept. of Brain and Cognitive Sciences: http://www.ai.mit.edu/~edelman

Ehret, Günter (1997) Universität Ulm http://www.uni-ulm.de/uui/1997/int1197.htm#2 Auszug: Jedem Schallmuster entspricht ein räumliches Verteilungsmuster von Hotspots im auditorischen Cortex. Mit Hilfe von spannungsempfindlichen Fluoreszenzfarbstoffen lässt sich eine hohe zeitliche Auflösung erzielen. Die Farbstoffe werden auf die Gehirnoberfläche aufgetragen. Wenn durch Schallsignale an einer bestimmten Stelle im Gehirn neuronale Aktivität ausgelöst und die Spannung verändert werden, verändert sich dementsprechend die Fluoreszenz des Farbstoffs. Mittels dieser Methode wurde am primären Hörfeld des Meerschweinchens eine wichtige Entdeckung gemacht: daß auf eine Erregung an einer bestimmten Stelle eine Hemmung folgt, auf einen »Hotspot« ein »Coolspot«. Für ein und denselben Laut ist der zunächst aktive Bereich eine bestimmte Zeitlang nicht mehr erregbar, wohl aber für andere Laute, durch die ein neues Aktivitätsmuster aufgebaut werden kann. Die Wissenschaftler schließen daraus, daß bei der Schallwahrnehmung in der Hörrinde ein Rhythmus in der Verteilung von Hotspots und Coolspots entsteht, in dem sich der Zeitverlauf des Signals abbildet. Mit Hilfe von Aktivitätsdarstellungen des Gehirns gelang es auch zu zeigen, daß die neuronalen Reaktionen auf akustische Reize variieren können. Wenn ein Tier bestimmte Schallmuster hören lernt, ergeben sich im Lauf der Zeit Veränderungen im Erregungsmuster des primären Hörfeldes. Wiederholtes aufmerksames Zuhören verändert die neuronale Verarbeitung, die Erregungsmuster zeigen eine erfahrungsabhängige Dynamik.

Eysel, Ulf - Peter Buzas – Zoltan Kisvarday (1999) „Optische Gedächtnisspur im Gehirn entdeckt. Unsichtbares wird nach Enthemmung wieder sichtbar.“ Der Versuch legt nahe, dass längsgerichtete Balkendetektoren quergerichtete hemmen, und umgekehrt. http://www.ruhr-uni-bochum.de/pressemitteilungen-1999/msg00124.html

Finke, Ronald A. (1987): Bildhaftes Vorstellen und visuelle Wahrnehmung. In: Wahrnehmung und visuelles System. Spektrum der Wissenschaft: VerständIiche Forschung. Heidelberg: Spektrum Verlag.

Fischbach, Gerald D. (1996) “Gehirn und Geist” Aritkel aus Spektrum der Wissenschaft Spezial: Gehirn und Geist, ISSN 0943-7096, SpektrumVerlag - Heidelberg.

Fleisch, August (1988): Entwicklungspsychologie und Erziehungslehre. Wien: Deuticke.

Frost, Douglas O. (2000) “University of Maryland researchers create a new pathway for sight by 'rewiring' the brain in animal study” http://www.eurekalert.org/pub_releases/2000-09/UoMM-UoMr-2009100.php Inhalt: Der Sehnerv wurde neugeborenen Hamstern am auditiven System angebracht. Resultat: Sie lernten mit diesem Gehirnteil sehen. 

Gabbiani, Fabrizio & Holger G. Krapp & Christof Koch & Gilles Laurent (2002): „Multiplicative computation in a visual neuron sensitive to looming.” SUMMARY: Multiplicative operations are important in sensory processing, but their biophysical implementation remains largely unknown. We investigated an identified neuron.  Nature 420, 320 - 324 (21 Nov 2002) Letters to Nature http://www.uni-ulm.de/uui/1997/int1197.htm#2

Geschwind, Norman (1987): Aufgabenteilung in der Großhirnrinde. In Wahrnehmung und visuelles System. Spektrum der Wissenschaft: Verständliche Forschung. Heidelberg: Spektrum Verlag.

Golding, Nace L. & Nathan P. Staff & Nelson Spruston (2002) “Dendritic spikes as a mechanism for cooperative long-term potentiation.” Versuch die exakten Lernregeln durch Stimulation mittels Elektroden im Gehirn zu finden. Aus Letters to nature, http://homepage.psy.utexas.edu/homepage/class/Psy394U/Seidemann/GoldingNature02.pdf

Goldmanrakic, Patricia S. (1993): Das Arbeitsgedächtnis. In Gehirn und Geist. Spektrum der Wissenschaft, Spezial l, 1993 - Heidelberg: Spektrum Verlag.

Goldstein, E. Bruce (1997) „Wahrnehmungspsychologie: eine Einführung“, ISBN 3-8274-0189-5Dt. Übers. hrsg. von Manfred Ritter. Aus dem Amerikan. übers. Von Gabriele Herbst. Heidelberg; Berlin; Oxford - Spektrum Verlag.

Gotthalmseder, Manfred (1998) „Visuelles Erkennen und Bildschaffen“ Diplomarbeit an der Universität Wien, Grund- und integrativwissenschaftliche Fakultät. www.kopcom.com/mg

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Gruber, Werner (2000) „Brain Modelling1, Teil 2“ http://brain.exp.univie.ac.at/YUnterlagen.html Textauszug aus a2 S.122: Die Entwicklung des menschlichen Gehirns ist erst nach der Pupertät abgeschlossen. Manche Gebiete werden erst sehr spät in das Netzwerk Gehirn integriert. Zum Beispiel der Hippocampus. Diese Struktur ist für unser deklaratives Lernen verantwortlich. Die meisten Menschen erinnern sich praktisch kaum an erlebte Fakten vor dem 3. Lebensjahr - der Hippocampus wird erst zu diesem Zeitpunkt “angeschlossen”. So kann der Zustand der Myelinisierung (Abbildung 9.16) der Axone über den Entwicklungsstand der einzelnen Rindenareale Auskunft geben. Die dunklen Areale werden früh, die hellgrauen später und die weißen sehr spät (bis in die Pupertät hinein) myelinisiert. Auch das Synapsenwachstum (Abbildung 9.15) ändert sich und ist erst nach 20 Jahren abgeschloßen. Trotzdem können zu einem späteren Zeitpunkt immer noch Synapsen wachsen, beziehungsweise modifiziert werden. Seite 119 Seitlicher Signalfluss auf der Retina. Seite 94, das Rosenblattsche Bindungsproblem.

Guttmann 1995, „Skript der allgemeinen Psychologie“ Band 2, Universität Wien. Auf Seite20, Studie zur intracraniellen Konditionierung.  

Hardcastle, Valerie Gray (2002) valerie@vt.edu - Betreuerin der Seite für Studies of Consciousnes. Sichwort Bindungsproblem:  http://server.phil.vt.edu/ASSC/esem3.html

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Heinecke, Armin (2000) „Unbewusste Wahrnehmung“ http://www.biblio.tu-bs.de/ediss/data/20000605a/20000605a.pdf S.11 Bindung durch Ort im Raum

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Held, Werner (2002) „Bindungsprozesse im Gehirn (Temporal Binding) - besteht ein Zusammenhang mit dem Bewußtsein? http://people.freenet.de/soleil7/Binding.htm
 „Neurone, die den dominanten Stimulus repräsentieren (auf den die Aufmerksamkeit gerichtet ist), verstärken ihre Synchronisation“

Heminway, John „The Brain“ TV-Dokumentation in 8 Teilen. Produzent: John Hemingway, Reporter: George Page. Gegen Ende des Teil 1 “The Enlighting Machine” wird die Hydrocephalus-Patientin Sharon vorgestellt. Videoausschnitt auf: http://members.telering.at/manfred.gotthalmseder/hydrocephalus.htm 

Herkner, Werner (1991): Lehrbuch Sozialpsychologie. 5. Auflage. Bern – Stuttgart – Toronto, Verlag Hans Huber.

Hernegger, Rudolf (1995) „Wahrnehmung und Bewußtsein; ein Diskussionsbeitrag zu den Neurowissenschaften“ ISBN 3-86025-288-7, Spektrum Verlag – Heidelberg.

Hinton, Geoffrey.E. (1993) „Wie neutonale Netze aus Erfahrung lernen“ Aritkel aus Spektrum der Wissenschaft Spezial: Gehirn und Geist, ISSN 0943-7096, SpektrumVerlag - Heidelberg.

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Holler, Johannes (1996) „Das neue Gehirn“, ISBN 3-87387-311-7, Fuldaer Verlagsanstalt GmbH – Fulda.

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Hüther, Gerald (2001) “Was ist Stress” http://www.lptw.de/vortraege2001/g_huether.html Zu langanhaltenden Aktivierungen der HPA-Achse und zu langfristigen Erhöhungen zirkulierender Glucocorticoidspiegel kommt es immer dann, wenn die Streßbelastung sich als unkontrollierbar erweist, d. h. wenn keine der vorhandenen Verhaltens- (incl. Verdrängungs-) strategien auch nur ansatzweise geeignet ist, das ursprüngliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Bei Versuchstieren tritt unter diesen Bedingungen "behavioural inhibition" auf. Diese "learned helplessness" dient als Tiermodell für depressive Erkrankungen (Katz et al., 1981). Gegenüber solch unkontollierbaren Streßbelastungen zeichnen sich kontrollierbare Belastungen dadurch aus, dass zwar Strategien zur Vermeidung oder Beseitigung des Stressors verfügbar sind, die Effizienz der vorhandenen Kompensations- und Regelmechanismen jedoch (noch) nicht ausreicht, um die Aktivierung einer neuroendokrinen Stressreaktion zu verhindern. Unter diesen Bedingungen kommt es (wenn überhaupt) nur zu einer kurzzeitigen Stimulation der HPA-Achse (Huether, 1996; Huether et al. 1996).

Julesz, Bella (1987) „Texturwahrnehmung“, Artikel aus „Wahrnehmung und visuelles System“, ISBN 3-922508-36-7, SpektrumVerlag – Heidelberg.

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Karl C. Mayer (2002) „Glossar Psychiatrie/Psychosomatik/ Psychotherapie/Neurologie/Neuropsychologie“ http://www.neuro24.de/glossarh.htm Unter dem Stichwort Hippocampus: Die Speicherung des Wissens findet nicht im Hippocampus und im EPPC selbst statt, sondern modalitäts- und funktionsspezifisch in den verschiedenen Rindenarealen. 

Kiefer, Markus & H. Neumann & M. Spitzer (2000) „Zeitlicher Verlauf von Hirnaktivierungen bei der Ergänzung von Objektoberflächen“ www.twk.tuebingen.mpg.de/twk00/TWK.pdfmarkus.kiefer@medizin.uni-ulm.de In der Studie wurde untersucht, ob und zu welchem Zeitpunkt der Objektwahrnehmung Information über partiell verdeckte Objektoberflächen aus dem visuellen Input extrahiert wird.

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Langer, Gerald (7.5.98) „Anatomische und funktionelle Grundlagen der Verarbeitung akustischer Signale im auditorischen Mittelhirn“ http://www.uni-frankfurt.de/SFB269/c2.htm Das Projekt hat u.a. gezeigt, daß im Colliculus inferior verschiedene Nervenzellen besonders deutlich verschiedene Periodizitäten bevorzugen. Tonhöhe kann so auch bei fehlendem Grundton erkannt werden. Weiters wurde auch eine selbstproduzierte Periodizität festgestellt.

Leopold, David A. (2000) “Neural mechanisms of visual awareness” http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk00/TWK.pdf david.leopold@tuebingen.mpg.de   The results suggest that the activity of a subset of neurons throughout the visual cortex is directly related to the subjective perception of a visual stimulus. Aufmerksamkeit wirkt also bis auf die Sehrinde zurück!

Liessmann Konrad und Gerhard ZENATY, (1990): Vom Denken. Einführung in die Philosophie. Wien: Baumüller.

Maar, Christa, Ernst Pöppel, Thomas Christaller (1996), Die Technik auf dem Weg zur Seele, Reinbeck bei Hamburg: Rowolt Taschenbuch Verlag GmbH.

Macho (1999) Modelle des Lernens: Neuronale Netze http://www.unifr.ch/spc/UF/93mai/macho.html Beschrieben wird unter anderem ein Psychologischer Versuch zur Blockierung. Die ersterlernten Verbindungen verhindern spätere Zusammenhänge zu erkennen. Das ist ein Hinweis, dass erst bei Voraussagefehlern neues Lernen stattfindet.

Marken, Richard S. (2000) „Selection of Consequenceshttp://home.earthlink.net/~rmarken/ControlDemo/Select.html Unser Handeln ist nicht zufallsmotiviert, sondern durch Voraussicht. Die Seite zeigt ein Spiel, das die beiden Lernmodelle verdeutlicht.

Marr, David (1982): Vision: A Computoral Investigation into the Human Representation and Processing of Visual Invormation. W.H. Freeman and Company, New York, 1982.

Mathelitsch (2002) „Natur und Phyisk“ „Ein Blitz beruht nicht auf einer einmaligen Entladung, sondern er ergibt sich aus einem mehrstufigen Prozess.Die erste sichtbare Phase ist der sogenannte Stufenleitblitz (man vermutet sogar, dass bereits vorher ein unsichtbarer"Pilotblitz" Bahn geschaffen hat)…“ http://www.oebvhpt.at/physik/compact/nablitz.htm 

Metzinger, Thomas (2002) „Ganzheit, Homogenität und Zeitkodierung“ http://www.uni-giessen.de/~gm1001/texte/tm-d.htm Das Körpergefühl ist durch ein neuronales Aktivitätsmuster gegeben. Dieses „erzeugt ein kontinuierliches repräsentationales Fundament für das körperliche Selbstmodell und verankert es auf diese Weise im Gehirn. Immer dann, wenn es überhaupt phänomenales Bewußtsein gibt, gibt es auch diese unspezifische, interne Inputquelle.“


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Möckel W. - J. Ammermüller - Michael Uhlemann (1995) „Psychophysik des Hörens“ http://www.infodrom.north.de/ ~muh/Dokumente/Psychologie/Hoeren/hoeren.html Richtungshören: Angenommen der Kopfdurchmesser beträge ca. 17 cm, die Richtungsgenauigkeit 3°. Die Laufzeitdifferenz zum linken und rechten Ohr beträgt dann ca 30µs. Ein Nervenimpuls etwa 100mal länger.“

Müsseler, Jochen & Wolfgang Prinz (2002) „Lehrbuch Allgemeine Psychologie“ Spektrum Verlag, Heidelberg. http://www.uni-leipzig.de/cognition/lehrbuch/Kapitel1b_kurz2.doc 1b-S.50: Für den Laien ist es zunächst überraschend, dass neben der spektralen Zusammensetzung vor allem der Zeitverlauf wichtig für die Klangempfindung ist. Klänge mit einem charakteristischen Zeitverlauf wie z.B. der Klavierton werden meistens nicht "am Klang" erkannt, wenn sie zeitverkehrt abgespielt werden.

Nakagaki, Toshiyuki (2002) „Wussten Sie schon, dass einige Schleimpilze sich fortbewegen können, indem sie sich zu einer Art Organismus schließen?“   http://www.science-at-home.de/index1.htm?/referate/schleimpilz.htm

Plach, Marcus (1999) „Bayessche Netze als Modelle der Repräsentation von Kausalwissen“ http://www.gmd.de/publications/report/0060/Text.pdf S. 32 „Ein Bayesianisches Netz repräsentiert die gemeinsame Wahrscheinlichkeitsverteilung der Variablen in einem Wahrscheinlichkeitsmodell... ...dieser Weg würde jedoch das Speichern von exponentiell vielen Wahrscheinlichkeiten erfordern... ...in einem BN wird meist ausgenützt, dass Variablen vorkommen, die von anderen unabhängig sind... ...Dies bedeutet ganz konkret für eine Domäne sinnvoller Größe, bei  n=10 wären ohne die Annahme bedingter Unabhängigkeiten 1024, bei k=3 dagegen nur 80 Wahrscheinlichkeiten zu speichern.  marcus@cops.uni-sb.de

Platon (400vuZ./1994) Band 2 aus: Sämtliche Werke (in 4 Bänden), aus der Reihe Rowohlts Klassiker, neu herausgegeben von Ursula Wolf 1994. ISBN 3-499-55562X, Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt Taschenbuch.

Purwins, Hendrik & Benjamin Blankertz & KlausObermayer (2000): „Modelle der Musikwahrnehmung zwischen au-ditorischer Neurophysiologie und Psychoakustik“. Hier werden unter anderem viele Experimente zu Gestaltgesetzen der auditiven Wahrnehmung zitiert. http://www.ni.cs.tu-berlin.de/~hendrik/publications/pur01a_KlangF_MusikNeuroPsych.ps.gz.


Recht, Markus (2000) "Gehirn und Gedächtnis" http://home.t-online.de/home/marcus.recht/hirn.htm Kapitel III.2 Im visuellen System vom Affen hat man in der unteren Furche der Schläfenlappen (dem Sulcus temporalis inferior) sogenannte Gesichtszellen gefunden: sie arbeiten auf der wohl höchsten bislang entdeckten Abstraktionsstufe und reagieren ausschliesslich auf Gesichter.

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Rosenfield, Israel (1996) „Kein Erkennen ohne Gedächtnis“ aus „Die Technik auf dem Weg zur Seele“, Reinbeck bei Hamburg: Rowolt Taschenbuch Verlag GmbH.

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Schaub, Harald (2002) „Selbstorganisation in Konnektionistischen und Hybriden Modellen von Wahrnehmung und Handeln“  http://home.de.netscape.com/de/bookmark/4_05/ ptconnections.html Wahrnehmen am Beispiel der Buchstabenerkennung. Handeln ausgelöst durch Absicht deren Stärke durch Wichtigkeit, Kompetenz, Zeitfenster und  Umstände definiert ist.

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Sperling, Daniela 16.09.1998 „Visuelle Aufmerksamkeit“ http://www.uni-mannheim.de/fakul/psycho/irtel/lehre/seminararbeiten/s98/Aufmerksamkeit/ Aufmerksamkeit.htm Bei Untersuchungen an Säuglingen wurde deutlich, daß die visuelle Exploration eine aktive und gezielte Informationssuche darstellt, die erstaunlich enge Beziehungen zur späteren kognitiven Leistungsfähigkeit des Kindes aufweist… …Ein in bekannter Umgebung repräsentierter neuer Stimulus erregt Aufmerksamkeit, bis er seinerseits zu bekannt wird.

Spillmann, Lothar & B. Pinna & G. Brelstaff (2000) “Farbausbreitung von der Kontur auf die Fläche”http://www.twk.tuebingen.mpg.de/twk00/TWK.pdf.  spillman@uni-freiburg.de  Die beschriebenen Wahrnehmungsexperimente legen nahe, dass die Zuordnung von Farbe zu einer Fläche an der Kontur beginnt und zur Mitte hin voranschreitet.

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Standard 2002.09.02: http://www.derstandard.net/?id=1058349 „Frösche können zählen
Bestimmte Neuronen reagieren empfindlich auf Anzahl und zeitliche Abfolge von Tönen“ Studien von Biologen der University of Utah in Salt Lake City (http://www.utah.edu/) zufolge reagieren die zählenden Neuronen erst, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Tönen registriert haben.

Stangl, Werner (Linz 2002) „Neugier - ein spezielles Motiv“ www.stangl-taller.at/arbeitsblaetter/motivation/Neugier.shtml „Zeigt man wenige Wochen alten Säuglingen mehrmals hintereinander dasselbe Bild von einem Gesicht, so schwindet ihr anfängliches Interesse allmählich, was zunächst als Ermüdung gedeutet werden könnte. Ersetzt man das bekannte Bild jedoch durch ein neues unbekanntes Muster, so wenden sie ihre Aufmerksamkeit dem neuen Bild wieder vermehrt zu, was für die Fähigkeit zur Unterscheidung von bekannten und unbekannten Reizen spricht.“

Stickgold Robert, Mathew Wilson (2002) "Unbewusste Lernleistungen lassen sich über Nacht deutlich steigern“ http://www.zeit.de/2002/48/Lernen-Schlaf. Robert Stickgold von der Harvard-Universität ließ seine Versuchspersonen in einem regelmäßigen Strichmuster auf einem Bildschirm Unregelmäßigkeiten entdecken. Ergebnis: Wenn die Patienten anschließend eine Nacht lang schlafen, dann ist am nächsten Morgen ihre Leistung sprunghaft angestiegen. …Mathew Wilson am MIT fand in Elektroden-Ableitungen aus dem Hippocampus von Ratten bei Labyrinthexperimenten ein charakteristisches Muster, das so konsistent war, „dass man tatsächlich allein durch einen Blick darauf den Aufenthaltsort der Ratte im Labyrinth bestimmen kann“. Dann leiteten die Forscher die Hirnströme der Ratten im Schlaf ab. Dort entdeckten sie in der Traum-Phase (REM) dieselben Muster wie am Tag.

Störig, Hans Joachim (1995) „Kleine Weltgeschichte der Philosophie“ ISBN 3-596-11142-0, Verlag W. Kohlhammer – Stuttgart.

Strube (2001) Einführung in die Kognitionswissenschaft“ http://cognition.iig.uni-freiburg.de/team/members/strube/wbkw.pdf

Tarasov, Lev V. (1993) „Wie der Zufall will – vom Wesen der Wahrscheinlichkeit“, ISBN 3-86025-306-9, Spektrum-Verlag, Heidelberg.

Tritschler,  Yvonne (2001) Allgemeine Psychologie II http://psyfb013.uni-muenster.de/fachschaft/allg2.doc S.19: Zahlreiche Beweise für die Möglichkeit von Stimulus-Stimulus-Ketten.

Wahrnehmung und visuelles System 1(1987) mit einer Einführung von Manfred Richter: Spektrum der Wissenschaft: Verständliche Forschung. Heidelberg: Spektrum Verlag.

Wesenick Maria-Barbara & W. X. Schneider & H. Deubel (2000) „Retention and retrieval of information in visual working-memory”  www.twk.tuebingen.mpg.de/twk00/TWK.pdf.   wesenick@psy.uni-muenchen.de The remaining information is kept in visual short-term memory up to 8 seconds without substantial loss. 2. Increasing reaction times with increasing set size is evidence for a serial retrieval process. An explanation for the effect in the cue-experiments is that due to the cue serial memory search for retrieval is no longer necessary.

WSA 2000.10.20 „Gegenstände, die klingen, sieht man besser“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Ein Beitrag zum Zusammenspiel der Sinne bei der Objekterkennung. Doris Marszk.

WSA 2000.11.16 „Wie das geistige Auge arbeitet“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk zitiert Itzhak Fried von der University of California. Bei Anblick und Vorstellung feuern die gleichen Zellen.

WSA 2000.11.17 „Wir sehen erheblich weniger als wir glauben“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Das Experiment mit der Holztür und dem ausgetauschten Wegsuchenden, u.a. - Doris Marszk

WSA 2001.02.01 „Was den Menschen zum Menschen macht“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Der Stirnlappen ermöglicht es uns des anderen Intentionen zu erfassen und Ironie zu erkennen. Doris Marszk

WSA 2001.03 „Erstmals erfolgreich frische Gehirnzellen transplantiert“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Doris Marszk

WSA 2001.03.08 „Die Erinnerung zweisprachiger Menschen ist einsprachig“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Die Erinnerung liegt in der Sprache vor, die sie zur Zeit des erinnerten Ereignisses sprachen. Doris Marszk

WSA 2001.03.29  „Wie das Hirn Farben, Gestalten und Bedeutungen sortiert“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Die Studie zeigt, dass Synästhesie kein vorbewußtes Phänomen ist, sondern am Übergang von unbewußter zu bewußter Wahrnehmungsverarbeitung zustandekommt. Doris Marszk.

WSA 2001.04.23 „Das Gehirn verarbeitet Musik wie Sprache“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Das Broca Areal dient nicht nur der Bildung gramatikalisch richtiger Sätze, sondern auch der Unterscheidung harmonischer und disharmonischer Akkorde.  Doris Marszk

WSA 2001.05 „Im prämotorischen Cortex können wir Helden sein“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Über die Fähigkeit sich in andere Menschen zu versetzen. Doris Marszk

WSA 2001.06.20 „Unbewusste Ziele können die Laune verderben“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de "Die ganze Zeit erfüllen wir unbewusste Ziele oder scheitern an ihnen", sagt Chartrand, Psychologin an der Ohio State University. Doris Marszk

WSA 2001.07 „Das Gehirn stellt sich auch auf transplantierte Arme ein.“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Doris Marszk.

WSA 2001.07 „Schlaf ist notwendig für die Entwicklung des Gehirns“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk.

WSA 2001.08.08 „Geruchssinn als Vorbild für effektive Computer-Netzwerke“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  "Jeder Reiz ist charakterisiert durch eine spezifische und reproduzierbare Sequenz von Signalen, die von ausgewählten Neuronen abgegeben und geleitet werden", beschreibt M. Rabinovich die Grundlage seiner Analyse des Geruchssinns von Fischen und Insekten. Jan Oliver Löfken

WSA 2001.10.04 „Gehirn reserviert eine Region allein für menschliche Körperformen“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de, Doris Marszk.

WSA 2001.10.25 „Unbewusstes Lernen ist möglich“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Die Studie beweist Lernvorgänge unterhalb von Wahrnehmungsschwellen. Doris Marszk.

WSA 2001.11.05 „Winzige Goldteilchen bilden spontan nasse Drähte" Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Jan Oliver Löfken.

WSA 2002.01.02 „Wo ist die Mitte?“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Damit eine Zelle weiß, wo sie sich teilen muss, oszilieren Proteine ständig von einer zur anderen Seite der Zelle, um die Mitte „auszumessen“.

WSA 2002.01.19 „Schlaf nagelt Gelerntes fest“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk.

WSA 2002.02.21 „Das absolute Gehör – angeboren aber bald wieder verloren“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk zitiert Studien von Jenny Saffran von der University of Wisconsin.

WSA 2002.02.28 „Aus neu gebildeten Hirnzellen entstehen funktionsfähige Neuronen“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Durch ein Markierungsverfahren, das ausschließlich auf Zellen wirkt, die sich teilen, konnte die Neubildung von Neuronen vor allem im Hippocampus nachgewiesen werden.

WSA 2002.03.18 „Mit dem Gehirn als Cursor im Internet surfen“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk.

WSA 2002.05.24 „Signalrauschen unterstützt Wahrnehmung im Hirn“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Jan Oliver Löfken

WSA 2002.09.11 „Hirnzellen von Affen zählen mit“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Andreas Wawrzinek.

WSA 2002.11.27 „Babys machen entscheidenden Erkenntnisfortschritt zwischen dem 6. und 8. Lebensmonat“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Studie unter Gergely Csibra vom Birkbeck College in London, wonach bei der Betrachtung des Kanizsa-Dreiecks  im Gehirn eine so genannte Gamma-Oszillation auszumachen ist, sobald der Betrachter erkennt, wie das Bild zusammengesetzt ist.  Doris Marszk.

WSA 2002.11.29 „Wie Babies sich mit Statistik ihr Wissen von der Welt aufbauen“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de Doris Marszk.

WSA 2002.12.18 „Blick ins Hirn erwachsener Mäuse: Wie Nervenzellen neue Kontakte bilden“ Wissenschaftsmeldungen von www.wissenschaft-aktuell.de  Joachim Czichos.

Zeki, Semir M. (1993): Das geistige Abbild der Welt. In: Gehirn und Geist. Spektrum der Wissenschaft, Spezial 1, 1993. Heidelberg: Spektrum Verlag.

Zimbardo, Phillip G. (1995): Psychologie. 6. Auflage. Berlin; Heidelberg; New York: Sprin 

  
Das adaptive Gehirn: Über Bewegung, Bewusstsein und Verhalten
Siehe auch:
Die Bobath-Therapie in der Erwachsenenneuro...
Strukturen und Funktionen begreifen. Funktio...
Neustart im Kopf: Wie sich unser Gehirn selbst...
Erfahrungen mit dem Bobath-Konzept: Grun...
Strukturen und Funktionen begreifen BAND 2:...
Das Muskelbuch: Anatomie, Untersuchung,...
 
   
 
     

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